Begleiter in den letzten Minuten – eine Hospizhelferin


Folge: 010

Dauer:  44 min

Aufnahmezeitpunkt: 11.10.2017


Alternative zum Sterben im Krankenhaus: das Hospiz

Diesmal erzählt Andrea Brackertz von ihrer Arbeit als Hospizhelferin in Berlin-Friedrichshagen. Sie ist eine von derzeit etwa 100.000 Ehrenamtlichen in Deutschland, die sich dafür engagieren, die letzten Tage und Momente eines sterbenden Menschen so angenehm und menschlich wie möglich zu gestalten. Seit den 60er Jahren gibt es eine Bewegung, die genau diese letzte Spanne im Leben eines Menschen fokussiert: die Hospizbewegung. Diese Bewegung und die darin enthaltene Palliativmedizin möchte eine Alternative zum auf reine Lebenserhaltung ausgerichteten Krankenhaus bieten. Vor allem im Hinblick auf das Sterben. Ein Mensch solle so lange wie möglich schmerzfrei und in einer guten Qualität leben können. “High person, low technology“ so bezeichnet ein Leitmotiv diese sehr wichtige Grundlage von Hospizen. Frei übersetzt in etwa mit: “Menschlichkeit vor Maschinen”.

High person, low technology

Neben dem Fachpersonal eines Hospizes, sind es vor allem Ehrenamtliche, die diese wichtige Arbeit wahrnehmen. Andrea engagiert sich seit 3 Jahren in der Hospizarbeit. Zur Zeit begleitet sie zwei ältere Frauen, die am Ende ihres Lebens stehen. Über was spricht sie mit ihnen? Was weiß sie von ihnen und wie geht sie mit Ängsten und Zweifeln um? Was bedeutet ihr Engagement für eigenes Alltagsleben? Diese uns weitere Fragen habe ich Andrea im Verlauf des Interviews gestellt.

Shownotes

Der Ambulante Hospizdienst Friedrichshagen (+ Möglichkeit zu spenden)

Wikipedia : Cicely_Saunders

Wikipedia: Hospizbewegung

Wikipedia: Palliative Care

Broschüre Ehrenamt -Deutscher Hospiz- und Palliativ Verband

DHPV – Zahlen Fakten

DHPV – Finanzierung Hospize

Sarggeschichten -“Was kann ich sagen wenn jemand gestorben ist?”

Interview mit Sarah Benz von www.sarggeschichten.de

Schreibe einen Kommentar